Social Business – Das Nischendasein muss ein Ende haben!

Die CeBIT Social Business Arena wird die CeBIT 2014 am 10. & 11. März als zentralen Konferenzort zu den Kernthemen “Enterprise 2.0″, “Social Collaboration” und “Social Business” bereichern. Der Mehrwert für Besucher und Teilnehmer des abwechslungreichen Programms, steht für die Veranstalter uneingeschränkt im Fokus.

Um bereits im Vorfeld der Veranstaltung die Stimmung in der Branche einzufangen, haben wir vor einigen Wochen unsere Interview-Reihe gestartet. Zum einen geben uns unsere Experten ihre Einschätzung zum aktuellen Stand der Social Business Aktivitäten in Deutschland und sie sagen uns was sie sich von der CeBIT Social Business Arena erhoffen.

Wir müssen raus aus der Projektebene!

Immer mehr Unternehmen sehen die, für ihr eigenes Unternehmen, entstehenden Vorteile welche durch die Nutzung von Social Collaboration Technologien entstehen. Aber auch die Risiken, sich gänzlich gegen das Thema zu positionieren und sich nicht mit dem Thema Social Business zu beschäftigen, werden von den Unternehmen immer stärker wahrgenommen. Dennoch stehen die meisten dieser Unternehmen noch ganz am Anfang. Denn es geht hierbei nicht nur um die Einführung einer Social Software Lösung. Unternehmen müssen einen 360° Blick behalten und die ernsthafte Absicht besitzen, ihr Unternehmen nachhaltig in ein Social Business transformieren zu wollen. Alte Denkmuster müssen überdacht und in neue Prozesse überführt werden. Sollte dieser 360° Ansatz ausbleiben und der Kulturwandel nicht vollzogen werden (wollen), werden viele Bemühungen keinen bzw. nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Notwendigkeit zur Rechtfertigung gegenüber seinen Stakeholdern und dem Management wird immer stärker, Projekte werden in Frage gestellt und schlussendlich als nicht erfolgreich eingestellt. Deswegen muss dieses Thema raus aus der Projekt Ebene und dem Management deutlicher gemacht werden.

Social Business ist keine Modeerscheinung!

Eine der größten Herausforderungen wird sein, die Meinung vieler Unternehmen zum digitalen Wandel zu revidieren. Es handelt sich beim Thema Social Business, welches in vielen deutschen Unternehmen oftmals belächelt wird, nicht um eine kurzweilige Modeerscheinung. Die Bereitschaft des C-Level Managements in verwandte innovative Geschäftsmodelle zu investieren muss forciert werden und die eventuell bereits vorhandenen Enterprise 2.0 Technologien müssen sinnvoll in die Organisationen eingebracht werden. CEOs müssen sich verstärkt mit dem Thema Social Business auseinander setzen, um ihre Unternehmen auf die sich immer schneller verändernden Unternehmenslandschaft vorzubereiten. Gerade bei den Newcomern im Thema Social Business müssen die Themenkomplexe Kultur und Technologie vom ersten Tag an miteinander verbunden werden. Die beste Technologie wird nicht genutzt und bringt somit nicht den gewünschten Erfolg, wenn man den Menschen nicht den täglichen persönlichen Mehrwert aufzeigt. Diese Mehrwerte sind ebenso individuell wie die Unternehmen und die Herausarbeitung dieser Mehrwerte stellt viele Unternehmen vor die wichtige aber unumgängliche Herausforderung ihre individuellen Mehrwerte (Anwendungsfälle) zu definieren.

Was lernen wir daraus

Wir müssen raus aus der Nischen-Betrachtung und wir müssen das Thema Social Business in der Breite diskutieren. Warum? Weil es sowohl die Berater, Hersteller von Social Software und Unternehmen gleichermaßen betrifft und alle von der während der CeBIT Social Business Arena laufenden Debatte profitieren werden.

Wir müssen die Social Business Aktivitäten in den Führungsetagen als ganzheitliches Transformations-Projekt anbringen und dem Thema Social den Anschein einer Modeerscheinung nehmen! Wir müssen weg von der Betrachtung einzelner Unternehmensbereiche, hin zu einem unternehmensweiten und gelebten 360°-Ansatz. Wir benötigen mehr denn je engagierte und begeisterte Menschen, die das Thema Social Business innerhalb ihrer Unternehmen voran treiben und deren Umsetzung energisch verfolgen.

Sollten diese Voraussetzungen nicht gegeben sein, werden neu gestartete Social Business Projekte nicht den erwünschten Erfolg haben und bereits existierende Projekte werden nicht wesentlich aus ihrem aktuellen Stadium voran kommen!

Enterprise 2.0 SUMMIT 2014

Beim Enterprise 2.0 SUMMINT 2014 in Paris geht es, unter dem Motto „Getting Social Enterprise Ready“, im internationalen Umfeld genau darum. Das Thema Social als ‚Enabler‘ für die Neuausrichtung der Unternehmen zu positionieren und die Wichtigkeit eines ganzheitlichen Lösungsansatzes zu verdeutlichen. Vom 10.-12. Februar 2014 treffen sich in Paris Experten, Unternehmen und Hersteller von Social Software zum internationalen Meinungsaustausch.

Übersicht der bislang veröffentlichten Interviews

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der bislang bereits veröffentlichten Experten-Interviews. Viel Spaß beim stöbern und lesen!

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Andreas Schulze-Kopp
Andreas Schulze-Kopp ist als Enterprise 2.0 Berater tätig und begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zum Social Business. Von der Anfangsanalyse über die potentiellen Prozessoptimierungen, bis zur Einführung und dem Coaching der Mitarbeiter. Durch Euphorie, Begeisterung und dem Aufzeigen von Mehrwerten, versucht er Unternehmen von der ständig stärker werdenden Bedeutung einer internen sozialen Kommunikationsstruktur zu überzeugen und zu begeistern. Außerdem ist er aktiver Blogger und als zertifizierter Social Media Manager (SMA) ein bekennender Fan der sozialen Netzwerke. Außerdem ist er Autor des Fachbuches 'Enterprise 2.0: Social Software auf dem Vormarsch - Gekommen, um zu bleiben', Blogger auf dem Enterprise 2.0 Blog und Co-Moderator der Enterprise 2.0 Gruppe auf Xing und auf Google+.

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