Digital Workplace News: Microsoft Teams versus Slack als Enterprise Messaging Plattform im Digital Workplace

Mit dem Blick auf das Digital Workplace Tech FORUM möchten wir auch die Digital Workplace News als Beiträge mit einem Review zu aktuellen News und Diskussionen zum Thema Digitial Workplace wieder aufnehmen. Im letzten Beitrag haben wir ja bereits erläutert, dass wir den Digital Workplace als Ökosystem verstehen müssen, dass unterschiedliche Aspekte in einem ganzheitlichen integrativen System abbilden muss. Immer wieder wird dabei das Enterprise Messaging bzw. die Team Collaboration als Herzstück des Ökosystems gesehen, da hier die meiste Aktivität stattfindet. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass im Microsoft-Kontext die Team Collaboration Umgebung „MS Teams“ die meisten Entwicklungen aufweist. Dabei ist natürlich immer wieder MS Teams mit seinem engsten Konkurrenten Slack zu vergleichen.

In den letzten Wochen gab es zu diesen Themen einige spannende neue Beiträge, auf die wir an dieser Stelle gerne verweisen möchten:

  • What’s New in Microsoft Teams | September 2019: Marissa Salazar von der Microsoft TechCommunity berichtet über die aktuellen Erneuerung für Microsoft Teams, die sich vor allem mit Funktionen zu Telefonie & Video-Conferencing beschäftigen. MS Teams entwickelt sich diesbezüglich immer mehr zu einer Unified Communications Plattform – die klassische Telefonie- und Video-Conferencing-Plattformen integriert und erübrigt. Liam Tung hat auf ZDnet die Updates auch hier diskutiert.
  • Microsoft Teams: The good, the bad, and the ugly: In einem umfassenden Beitrag diskutiert Tim Anderson von The Register die Herausforderungen und Potentiale von Microsoft Teams als Enterprise Messaging Plattform. Dabei erörtert er vor allem die Vor- und Nachteile der Verankerung von Teams-Gruppen mit anderen Diensten: „When a user creates a Team, it creates an AAD group, a hidden shared inbox and shared calendar in Exchange, a team site and document library in SharePoint, a OneNote notebook, and a chat workspace.“ Diese Integration hat die Downsize, dass MS Teams bis heute keine individuellen Chat-Gruppen („Secure Private Channels“) erlaubt. Gleichsam erlaubt die enge Verzahnung mit dem Azure Active Directory (AAD), dass Anwender keine multiplen Teams-Account parallel nutzen kann.
  • Oracles Digital Assistant über Microsoft Teams verfügbar: Die Integration mit Drittanwendungen ist ein wichtiges Feature für Enterprise Messaging Plattformen – um im kollaborativen Kontext Informationen und Prozesse in Drittanwendungen anstoßen und einsehen zu können. Auf der Openworld-Messe hat nun Oracle angekündigt, seine Zusammenarbeit mit Microsoft im Bereich der Cloud weiter zu vertieten. Konkret geht es darum, den Oracle Digital Assistant direkt über Microsoft Teams verwenden zu können.
  • Is Microsoft Teams Killing Slack?: Rebekah Carter, Redakteurin bei UCToday.com, verweist in einem aktuellen Beitrag auf einen Video-Beitrag von Scott Galloway zur Position von MS Teams im Team Collaboration Lösungsmarkt. Scott Galloway sieht dabei MS Teams als „Death Star“ in dem Markt und bringt einige spannende Argumente hervor. Allerdings sind auch einige Gegenargumente ausgeblendet worden.
  • Mit mehr Speed und neuen Funktionen will sich Slack gegen Microsoft wehren: Einen etwas differenzierten Blick auf Microsoft Teams vs. Slack bietet dabei Martin Bayer von der Computerwoche in seinem (kostenpflichtigen) Beitrag. In diesem Beitrag werden verschieden Argumente wie Nutzerzahlen, Integrationsfähigkeit, App-Usabilitäty und Entwicklungsflexibilität adressiert und für MS Teams und Slack diskutiert.
  • Arbeitsabläufe direkt in Slack automatisieren: Das kann der neue Workflow-Builder: In einem aktuellen t3n Artikel wird die neue „Workflow Builder“ Funktion vorgestellt. Letztendlich ist das eine noch auf drei „Trigger“ (Auslöser durch Action-Call, Beitritt in einem Kanal und Publikation von definierten Emojis) begrenzte Funktionalität – aber durchaus mit Entwicklungspotential.
  • How Collaboration Hubs Can Support Digital Workplace Governance: Steve Bynghall von Spark Trajectory diskutiert in einem aktuellen Beitrag auf CMS Wire die Wichtigkeit von Governance-Richtlinien im Collaboration-Umfeld, was nicht nur aber auch immer wichtiger für die Enterprise Collaboration Umgebungen wird. Grundsätzlich gilt ja hier bisher der Grundsatz, dass jeder einen neuen Kollaborationsraum eröffnen kann, was mitunter zu einem Informationschaos führen kann.

Wir wünschen viel Spass beim Lesen!


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