Digitales Arbeiten technologisch unterstützen – was gehört dazu?

Das Ziel bei der Einführung des Digital Workplace ist das „digitale (Zusammen-)Arbeiten“ – die Wege dorthin sehr vielfältig. Immer wieder heisst es dabei – dass die Technologien nicht das Problem sind. In der Projektrealität sind sie es dann aber doch sehr oft – weniger aus dem Grund der Technologie selbst als vielmehr aus dem Grund der falschen Technologieauswahl. Das Angebot an Lösungsansätzen im Digital Workplace Umfeld  ist kaum zu durchschauen. Jede Lösung verspricht dabei, dass große „Heil“ aller Projektprobleme.

Den Digital Workplace als Ökosystem verstehen

Im Grundlagen-Seminar „Digitale Kollaboration“ bietet Siegfried Lautenbacher von Beck et al einen spannenden Überblick über die verschiedenen Lösungsansätze und skizziert die unterschiedlichen Ausrichtungen und Anwendungsfelder einiger ausgewählter Lösungen. Letztendlich ist der Digital Workplace als „integriertes Ökosystem“ aus verschiedenen Lösungsansätzen zu verstehen. Die eingesetzten Teile können je nach Ausrichtung und Schwerpunkt des Ansatzes für das digitale Arbeiten sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass sie „integriert“ sind bzw. einen nahtlosen Übergang erlauben.

Derzeit wird ja mit Microsoft Office insbesondere der „Cloud Office“-Ansatze bzw. die dahinter stehenden Plattform-Konzepte von Microsoft und Goolge als zentraler Bausteine im Digital Workplace Ökosystem angesehen. Dabei ist aber festzuhalten, dass die Cloud Office Ansätze immer nur ein Teil des Digital Workplace Konzeptes und der Employee Experience Strategie sein können:

Auch wenn die Cloud Office Pakete das digitale und kollaborative Arbeiten unterstützen und im „Huckepack“ der Organisation unterjubeln – so muss das natürlich in einem Gesamtrahmen stehen. Wichtig ist, dass der Cloud-Office-Werkzeugkasten für die digitale Transformation der Organisation immer nur ein Bestandteil des Digital Workplace sein kann. Die „Huckepack“-Funktionen aus dem Gruppenchat/Enterprise Messaging ergänzen hier schon um synchrone Kollaborations- und Informationsmöglichkeiten. Gleichsam wichtig sind aber auch die asynchronen Kollaborationsnetzwerke à la Yammer, IBM Connections, Jive & Co (wie auch dt. Ansätze wie Coyo oder JustSocial).

Wie schon im Review der technologischen Diskussionen beim IOM SUMMIT geschrieben – gilt es den Digital Workplace als  „ein mehrschichtiges Plattform-Konzept, das auf den verschiedenen Ebenen unterschiedliche Ziele und Ausrichtungen hat und dementsprechend auch unterschiedliche Werkzeuge beinhaltet“. Dieser Ansatz wurde von Cerys Hearsey und Christine Overby von Postshift promotet und war beim IOM SUMMIT sehr schön in der Projektdarstellung von Amadeus (von Elena Velazquez und Dr. Hans-Jürgen Sturm) dargestellt worden:

Darin vernetzen Knotentechnologien („Hubs“) die Organisation und die Zusammenarbeit über Abteilungen und Silos hinweg. Für die Unterstützung der digitalen Arbeit sind zudem Werkzeuge auf unterschiedlichen Ebenen der „digitalen (Zusammen-)Arbeit“ (individueller Ebene, Team-Ebene, Organisations-Ebene) zu unterscheiden. Das integrierte Gesamtwerk stellt hierbei den „Digital Workplace“ dar.

Wie sieht Ihr Digital Workplace Ökosystem aus? Schicken Sie uns Ihre Plattform-Darstellung und wir machen mit Ihnen ein Interview zu den Zielen und Umsetzungen.


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